Ausstellung Bergbau Kappel

Dauerausstellung im Rathaus Freiburg-Kappel

Der Kunst- und Kulturverein Freiburg-Kappel hat die Bergbaugeschichte des Ortes dokumentiert. Der Eingangsbereich und ein Teil des Sitzungssaal des Rathauses in Freiburg-Kappel wurde in eine Ausstellungsfläche für die Geschichte des Bergbau in Kappel umgewandelt.

 

Die Ausstellung zeigt Exponate und Dokumente aus der Zeit des Bergbau, die unter anderem die wirtschaftliche Bedeutung der Grube Schauinsland vom ausgehenden Mittelalter bis in die Nachkriegszeit ins Gedächtnis des Betrachters ruft. Die Ausstellung macht deutlich, wo die einzelnen Stollen verliefen, in denen Zink-, Blei- und Silbererz abgebaut wurden. Die Lage und Länge des im Volksmund benannten Hebammen-Stollen zwischen Hofsgrund und Kappel ist ebenso dargestellt wie auch der Leopold- und der Tiefe-Stollen der Grube Schauinsland. Ein Schaukasten zeigt einige schöne Mineralien die am Schauinsland abgebaut wurden. Die Entstehung der Molzhofsiedlung oberhalb des Kernortes und die Technik der Erzaufbereitung sind weitere Schwerpunkte.

Bergbauausstellung im Rathaus Freiburg-Kappel,

79117 Freiburg, Großtalstaße 45

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr sowie Montag und Mittwoch, 14 bis 17 Uhr. Eintritt frei.

Letzte Beiträge

„Baumgeschichten“ – Vom Schwarzwald bis in die Eifel“

 

4.10.2016, SWR Fernsehen

„Baumgeschichten – Vom Schwarzwald bis in die Eifel“

60-minütiger Dokumentarfilm über die Faszination von Bäumen / Sendung am 12. Oktober um 23:30 Uhr im SWR Fernsehen

Sie werden größer und älter als Menschen. Sie bieten Schutz, Wärme und Nahrung. Sie sind unentbehrlich: Ohne sie können Menschen nicht atmen, nicht leben. Früher wurden sie als Götter verehrt. Und auch heute noch sind viele davon überzeugt, dass von Ihnen eine große Kraft ausgeht. Der Film „Baumgeschichten – Vom Schwarzwald bis in die Eifel“ von Mouhcine El Ghomri nimmt die Zuschauer mit auf eine poetische Reise in die Welt der Bäume: von Baden-Baden über den Schwarzwald, den Pfälzer Wald bis in die Eifel. Er stellt Menschen vor, deren Lebensmittelpunkt die Bäume sind – aus beruflichen Gründen oder aus privater Leidenschaft. Der einstündige Dokumentarfilm wird am 12. Oktober 2016 um 23:30 Uhr im SWR Fernsehen gezeigt.

Bildgewaltige Geschichten

Die Faszination für Bäume ist tief in der Menschheit verwurzelt: Besonders die alten Baumriesen wurden immer schon von Menschen aller Epochen und Kulturen bewundert. Der Film nimmt die Zuschauer mit in die faszinierende Welt der Bäume. Er erzählt bildgewaltige Geschichten von Menschen und Bäumen im Wandel der Jahreszeiten. Einer dieser Menschen ist Bernd Weigel: Der ehemalige Gartenamtsleiter, Gartenarchitekt, Buchautor und Fotograf war sein halbes Leben lang für die über 360 Jahre alte Lichtentaler Allee, Baden-Badens prachtvolle Parkanlage, zuständig. Über 300 verschiedene einheimische und exotische Bäume und Pflanzen sind hier zu sehen.

Baum als Lebewesen und Kunstobjekt

Den Baum zum Kunstobjekt erhebt Bildhauer Thomas Rees: Er stellt Holzskulpturen her und positioniert diese an ausgesuchten Orten im Wald, in Skigebieten oder auch in der Stadt Freiburg. Der Film begleitet ihn dabei, wie er einen neuen Auftrag des Forstamts Freiburg ausführt. Peter Wohlleben ist vermutlich Deutschlands berühmtester Förster. Sein Buch über „Das geheime Leben der Bäume“ ist seit Monaten als Bestseller gelistet. Der Förster und Buchautor aus Hümmel in der Eifel gilt als Baumflüsterer. In seinen Augen haben Bäume menschliche Eigenschaften: Sie haben Gefühle, verständigen sich untereinander, pflegen Freundschaften.

 

ARD Mediathek, Dokumentarfilm „Baumgeschichten – Vom Schwarzwald bis in die Eifel“

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